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Es war ein schwieriges Unterfangen, bis aus der wilden Kickerei auf Wiesen ein geordnetes Spiel auf einigermaßen ebenen, abgesteckten Plätzen wurde. Doch da tat sich ein weiteres Problem auf. Wo sollten sich die auswärtigen Mannschaften umziehen? Die eigenen Spieler kamen schon umgezogen von zu Hause zum Spiel. Bei unseren Altvorderen war der "Sonntagsstaat" üblich, und in den konnte man nach dem Spiel nicht verdreckt steigen. Nach und nach suchten sich die Vereine ihre Vereinslokale, in denen man sich waschen und umziehen konnte. Die Waschmöglichkeiten waren verschieden: Brunnen im Freien, Küchen, Scheuern, Waschküchen usw... Man zog sich in Schlafzimmern und Nebenräumen um. Gas Vereinslokal des FVM wurde das "Gasthaus Zur Krone". 

Es stand auf dem heutigen Gelände der Volksbank in der Karlsruher Straße. Dort traf man sich, hielt Spielerversammlungen ab, trainierte manchmal im Winter im Saal und feierte Feste, wie z.B. das Wintervergnügen. In einem Nebengebäude konnte man sich waschen. Umkleidemöglichkeiten gab es hinter der Bühne. Die erste bauliche Maßnahme auf dem heutigen Sportgelände bestand darin, eine Holzbarake aufzustellen, die man von französischen Militärs geschenkt bekommen hatte. Darin konnte man sich nach dem Spiel zusammensetzen. Zum Umkleiden war sie allerdings zu klein. Diese Umstände änderten sich erst mit dem Bau eines Klubhauses. Darin waren im hinteren Teil zwei Umkleidekabinen und ein Duschraum untergebracht. Anfänglich trauten sich nicht alle Mannschaften zu duschen, und man stand dieser Neuerung sehr mißtrauisch gegenüber. Aber bald hatte man sich auch daran gewöhnt. Nach diversen Um- und Anbauten entstand schließlich unser heutiges Klubhaus. Die Duschen und Umkleidekabinen befinden sich jetzt im Anbau. 

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