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VFB Gaggenau II – FV Muggensturm II1:1

Bei herrlichen Temperaturen traf der FVM II am vergangenen Samstag auf den VFB Gaggenau II. Dieser war auf dem 4. Platz und allein deshalb ein ernst zu nehmender Gegner.

Schnell wurde klar, dass das Spiel einen seltsamen Verlauf nehmen konnte. Der Schiedrichter, der seitens der Gastgeber gestellt wurde, hatte zu keinem Zeitpunkt auch nur einen Hauch von einem Durchblick. Leider stellten sich viele zurecht die Frage ob der jemals gepfiffen oder gar selbst gespielt hatte. Jedenfalls war an diesem Mittag davon wenig zu sehen. In den vergangenen Wochen wurde des Öfteren über Schiedrichterleistungen diskutiert. Wer sportlich fair ist, der erkennt, dass hier (oft – nicht immer) Menschen seitens des Verbandes in ein Amt genötigt werden, dem sie einfach nicht mächtig sind.Nicht nur, dass dies unseren schönen Fussballsport kaputt macht, sondern auch, dass es das eine ums andere Male Fehlentscheidungen und verfälschte Ergebnisse gibt, geschweige denn schwere Verletzungen, weil sich Spieler meinen alles erlauben zu können. Keine Ausrede für die zwei verlorenen Punkte, keine Frage. Aber ärgern tut einen das dann umso mehr.

Der FVM versuchte, ohne unnötige Diskussionen mit dem Schiedsrichter, seinen Match-Plan zu bestreiten. Von Beginn an war die Mannschaft vom Federbach weitaus überlegen. In der 35. Spielminute gelang es dem FVM durch einen grandiosen Doppelpass zwischen PhilippRittmann und Dominik Hellenbrand zum 0:1 einzulenken. Zu diesem Zeitpunkt war es mehr als verdient in Führung zu gehen. Im weiteren Spielverlauf konnte Gaggenau fast ausschließlich mit Unsportlichkeiten glänzen, indem sie beispielsweise wie der Gaggenauer Torhüter dem Schiedsrichter und den muggensturmer Trainer sowie der Auswechselbank den „Stinkefinger“ zeigten, ohne zur Konsequenz gezogen zu werden. Dinge die einen ganzen Verein in ein unrühmliches Licht rücken. Viele kleine Dinge, die einen Verein sehr, sehr unsympathisch erscheinen lassen. Und gerade nach den Exzessen der vergangenen Wochen und Monate, bei denen der arme VfB Gaggenau komischerweise nie etwas konnte, sollte man meinen, sie hätten draus gelernt. Haben sie aber nicht.

Immerhin entschuldigte sich der Torhüter in der Halbzeitpause. Das sollte aber auch die einzige faire Aktion an diesem Mittag bleiben.

Nach der Halbzeitpause konnte eine taktische Auswechslung des VFBs, den Ausgleich zum 1:1 erzwingen. Diesen Rückschlag nahm der FVM sich allerdings zur Herausforderung und entnahm noch einmal allen Siegeswillen. Es wurde rigoros auf das gegnerische Tor gespielt. Gaggenau hing nun förmlich in den Seilen und konnte sich kaum noch befreien. Jedoch wurden wieder einmal die zahlreich hochkarätigen Chancen nicht konsequent verwertet und man konnte sich nicht mit einem Treffer belohnen. Richtung Ende des Spiels kassierte ein Spieler des VFBs die Rote Karte nach einer Rangelei im Mittelfeld. Sinnbildlich rastete er völlig aus und verließ minutenlang nicht das Feld. Passend zu einem solchen Spiel pfiff der Unparteiischevolle 5 Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit ab.Schlussendlich bleibt zu sagen, dass in diesem Spiel 3 Punkte für den FVM mehr als drin gewesen wären. Man muss einfach an sich und vor allem der Chancenauswertung arbeiten.Der Fokus muss nun auf die kommenden Spiele gelegt werden, um die greifbare Meisterschaft doch noch „einzusacken“. Bereits heute in Steinmauern wartet der nächste schwere Brocken.

 

Es spielten: Groß, Feurer, Kraft, Thum, Hammer, Rau, Hamann, D. Hellenbrand, N. Hellenbrand, Kleber, Rittmann, Zenner, Lauinger, Stickel, Däuwel

 

 

 

 

 

 

 

 

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